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Parodontose Behandlung

Wie entsteht Parodontitis?

Bakterienhältige Zahnbeläge nennt man Plaque. Sie ist weich und klebrig und wird aus Speiseresten, SpeichelbestaParodontitisnteilen und dem Stoffwechsel der in ihr lebenden Bakterien gebildet. Besonders zuckerhältige Speisen fördern ihre Entstehung und das Wachstum von Bakterien.
Diese Plaque führt nun zu Entzündungen am Zahnfleisch, der sogenannten Gingivitis und in weiterer Folge, wenn diese nicht behandelt wird, zu bleibenden Schäden an Knochen und Zahnfleisch.
Im Erwachsenenalter gehen wesentlich mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.
Die Behandlung setzt sich aus Entfernung der Beläge, sowohl oberhalb als auch unterhalb des Zahnfleisches, sowie einer antibakteriellen Behandlung der Zahntaschen und des gesamten Mundraumes  zusammen. Wesentlich ist es auch, um Neuinfktionen vorzubeugen, den Lebenspartner auch einer genauen Diagnose bezüglich Parodontose zu unterziehen. Ein dauerhafter Erfolg ist nur bei guter häuslichen Mundhygiene und einer regelmäßigen professionellen Reinigung erzeilbar. Die Häufigkeit der Recalltermine (Nachsorge sitzung) hängt vom Schweregrad der Erkrankung und der Qualität der häuslichen Mundpflege ab.

Parodontitis – die heimtückische Erkrankung des Zahnfleisches

Mangelnde Mundhygiene, schlechter Gebißzustand und besonders entzündetes Zahnfleisch verursachen nicht nur gesundheitliche Probleme in der Mundhöhle sondern siRisikopatientennd seit neuesten Erkenntnissen auch bedeutende Risikofaktoren für Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall ja sogar untergewichtige Frühgeburten stehen in direktem Zusammenhang mit Parodontitis.
Parodontitis ist eine fortschreitende Erkrankung des Zahnhaltapparates und des Zahnfleisches.
Wird die Erkrankung nicht, oder nur unzureichend behandelt so breitet sich die Entzündung entlang der Zahnwurzel aus und führt so zum Verlust des ganzen Zahnes. Bei den über 40-jährigen ist Parodontitis die Hauptursache für Zahnverlust. Jene Bakterien die für Parodontitis verantwortlich sind brechen bei Fortbestehen der Erkrankung in die Blutbahn ein und gelangen so in alle Bereiche unseres Körpers.
Studien aus USA, Finnland und Großbritannien wiesen nach, daß eine bestehende Parodontitis ein höheres Risiko darstellt Arteriosklerose, Herzinfarkt, Gehirnschlag oder Untergewichtige Babys zu bekommen, als die bekannten Risikofaktoren wie Rauchen und erhöhte Cholesterinwerte.
Neue Studien, auch von Österreichischen Universitäten, beweisen, dass Minderdurchblutung des Herzens welche durch Verkalkungen der Herzkranzgefäße verursacht sind, sich nach erfolgreicher Parodontosebehandlung signifikant bessern.

Wie soll sich der Risikopatient schützen?

Prinzipiell sollte jeder eine ausreichende Mundhygiene betreiben und mindesten 2 mal Jährlich die Zahnarztordination für einen Mundhygienetermin aufsuchen. Für den Risikopatienten gelten noch einige Zusatzempfehlungen. So sollte der Risikopatient vor jeder Zahnreinigung den Mund mit einer antibakteriellen Lösung spülen, um die Anzahl der Bakterien aTeamuf ein möglichst niederes Ausmaß zu bringen. Die Zähne sollten regelmäßig (2-3 mal täglich) mit einer weichen Zahnbürste und der vom Zahnarzt empfohlenen Technik gereinigt werden. Wird zuviel Kraft angewendet und dabei Zahnfleisch oder Zahnhälse verletzt so sollten diese Patienten eher zu einer sogenannten Schallzahnbürste greifen, da diese ganz ohne Druck angewendet werden und daher weniger Verletzungen verursachen.Häufig wird es notwendig sein, daß Risikopatienten öfter (bis zu 6 mal pro Jahr) als andere Patienten zur Mundhygiene in die Zahnarztpraxis kommen. Wichtig für alle Patienten ist die Reinigung der Zahnzwischenräume, da sich an diesen Stellen Bakterien besonders stark vermehren. Wird eine Parodontitis festgestellt sollte diese gründlich und radikal behandelt werden. Alle Bakterienschlupfwinkel müssen weg. Die Behandlung erfolgt durch den Zahnarzt und eine unserer Dentalhygienikerinen. Besonders wirkungsvoll hat sich dabei die von uns angewandte Photo Dynamische Therapie erwiesen. Mit dem Laser und einem speziellen Photosensitizer (Farbstoff) werden die Bakterien auch im letzten Schlupfwinkel der Zahntasche vernichtet. Mit dieser revolutionären Methode erreicht man eine rasche Befreiung von krankmachenden Bakterien ohne seinen Körper mit Antibiotika zu belasten. Risikopatienten sollten auch auf eine gute Zusammenarbeit zwischen ihrem Zahnarzt und Hausarzt (Facharzt) achten. Wichtig ist es auch die angeordneten Kontrolluntersuchungen nicht zu verschieben. Erhalten Sie sich Ihre Gesundheit durch eine gute Mundhygiene und verhindern Sie dadurch schwerwiegendere Erkrankungen ihres Körpers.

Dr. Zuber Für mich als Arzt ist es wichtig Kranke gesund zu machen.
Noch wichtiger ist es Gesunden ihre Gesundheit zu erhalten.

 

 
 

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